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Ein Traum wird Klang!

Entdecken Sie die Neuschöpfung eines alten Registers aus dem Jahrhundert Franz Schuberts und Anton Bruckners: Das neue Orgelpositiv aus der Werkstätte von Thomas Sauerzapf berührt durch einen Klang voller Poesie.

Thomas Sauerzapf ist fasziniert nicht nur vom Orgelbau, sondern auch von der Geschichte dieses Instruments - von seinen Klangdimensionen, von Möglichkeiten, die noch offen stehen, die entdeckt oder wieder entdeckt werden wollen. So hat er sich in den vergangenen Jahren eben auch intensiv mit der so genannten "Wiener Flöte" befasst - diesem Register aus dem „Jahrhundert des Herzens“, das fast in Vergessenheit geraten war.

Die Pfeifen dieses Registers werden, ähnlich wie bei einer Querflöte, quer angeblasen, was einen außergewöhnlichen und ganz charakteristischen, poetischen Klang erzeugt. Es gibt in Deutschland nur noch zwei Orgeln, die über dieses Register verfügen: ein Instrument steht in der evangelischen Dorfkirche in Täbingen bei Balingen, eine weitere Orgel auf der Empore der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen, jeweils in Baden-Württemberg. Erbaut wurden beide Instrumente im frühen und späteren 19. Jahrhundert von Mitgliedern der Spaichinger Orgelbauer- Dynastie Braun, Meister ihres Fachs. Zwei dieser Instrumentenbauer haben ihre Lehrjahre in Wien absolviert und dort dieses Register kennen gelernt und nach Schwaben mitgebracht.

In der Orgelwelt des 19. Jahrhunderts finden sich "Wiener Flöten" nicht nur in Sakralorgeln, sondern sogar in der Popularmusik: im so genannten „Böhmischen Prater“ in Wien etwa steht ein uraltes Karussell mit einer Drehorgel, in der ebenfalls dieses Register erklingt - angesichts des Ortes und des Zweckes allerdings entsprechend laut und aufdringlich. Diese Art hat mit den Flöten in den Orgeln außer dem Namen und der vergleichbaren Bauart selbstverständlich nicht all zu viel gemein.

Thomas Sauerzapf ist es nun in mühe- und liebevoller Forschungs- und Kleinarbeit gelungen, nach über 100 Jahren wieder ein Wiener-Flöten-Register 4' zu fertigen. Mit Rat und Tat stand ihm bei dieser Herausforderung der renommierte Rosenfelder Orgelbau-Meister Wolfgang Braun zur Seite – ein Nachfahre der Spaichinger Orgelmacher-Dynastie Braun und ein exzellenter Kenner der Musikund Orgelbau-Geschichte sowie der akustischen Grundlagen des Orgelklangs.

Thomas Sauerzapf hat seine Wiener Flöte in ein wunderschönes Orgelpositiv aus edelsten Materialien integriert, in dem noch drei weitere klassische Register erklingen: Copula Major 8‘, Holzprinzipal 2‘ und Regal 8‘. Das Besondere an seiner Arbeit - und das gab es bisher nirgendwo: Eigenhändig hat er einige Pfeifen der Wiener-Flöte rund gedrechselt, so dass sie dem Wesen und auch dem Erscheinungsbild einer Flöte näher kommen. Sie sind die Schmuckstücke im Prospekt seines Instruments. Der Klang dieser Rekreation ist singend, poetisch und tragend - das ideale Soloregister in Verbindung mit Streicherklängen oder in einem Orgelkonzert mit Orchester. Ein Traum wird Klang. (art)

Ein Traum wird Klang // Informationsflyer zum drucken

Projekte

Hier stelle ich einige meiner Projekte vor.

2 Musikschatullen 18-Stimmen

Diese Schatullen sind handgefertigt und wurden aus noblem-exquisitem Kirschenholz gebaut. Das Holz ist viele Jahre luftgetrocknet und auf 6,5mm Wandstärke ausgehobelt, damit der Klang sich über das Holz entfalten und verstärken kann. Um den Klang nur im Gehäuse zu verstärken, habe ich an den Füßen Kaschmirscheiben angebracht.

Holzschutz:
Die Innenseiten (wo das Werk sich befindet) ist mit einem Klavierlack ausgestrichen worden, um die Reflexion der Schallwellen zu unterstreichen, damit kein Ton absorbiert wird. Die Außenseiten der Schatulle habe ich mit einem Gemisch von Bio Leinölfirnis und Orangenterpene eingelassen, so kommt die Maserung des Holzes zum Vorschein und riecht sehr angenehm.

Das Spielwerk:
Dieses 18-stimmige Musikwerk hat eine sehr gute Klangqualität und besteht aus einem robust gebauten Werk aus der Schweiz. Pro Werk ist eine Melodie auf der Walze zu hören. Diese zwei Schatullen sind mit dem „Ave Maria (Gounod)“ und „Für Elise“ ausgestattet.

Preis für eine dieser Schatullen inkl. Mwst.: 165 €

Maße in cm: Länge x Breite x Höhe/10 x 10 x 7,5

 

Melodie Auswahl möglich für 18–Stimmen:
·         An der schönen blauen Donau
·         Ave Maria (Gounod)
·         Glockenspiel aus "Zauberflöte"
·         Happy Birthday
·         Lara's Theme ("Dr. Schiwago")
·         Stille Nacht
·         Kaiserwalzer
·         Heidi
·         Eine kleine Nachtmusik
·         Blumenwalzer

 

Melodie Auswahl möglich für 22-Stimmen: Preis auf Anfrage
·         Leise rieselt der Schnee
·         Walzer (J. Brahms)
·         Am Weihnachtsbaum

 

Melodie Auswahl möglich für 36-Stimmen:Preis auf Anfrage
·         Nocturne (F. Chopin)
·         Blumenwalzer (Tschaikovsky)
·         Zauberflöte/ Glockenspiel (Mozart)
·         Kleine Nachtmusik/ Menuett aus 'Don Juan' (Mozart)
·         Stille Nacht
·        Vier Jahreszeiten (Vivaldi)

 

Die Schatullen können auf Wunsch vom Kunden aus allen Holzarten,
Formen und Größen gebaut werden.
Der Preis ändert sich durch Holzart, Form und Größe.

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